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Was ist das?

Krankengymnastik

Sinnlichkeit entspannt genießen

Was macht den Gang eines Tänzers so anmutig? Oder die Bewegungen einer Afrikanerin, die einen Wasserkrug auf dem Kopf balanciert? Es ist die Harmonie mit dem eigenen Beckenboden, die zugleich Kraft und Geschmeidigkeit ausstrahlt. Wir haben diesen natürlichen Fluss heute meist verlernt, bewegen uns zu wenig, sitzen und stehen zu viel. Und auch wenn wir in einer offenen Gesellschaft leben: Den Körperregionen, die mit Sexualität zu tun haben, nähert man sich doch häufig nur mit einer gewissen Scheu.

Kein Wunder also, dass das konsequente Training des Beckenbodens ein ganz neues Lebensgefühl vermitteln kann. Vom „Tiger-Feeling“ sprechen manche, andere schwärmen von einem neuen Körperbewusstsein, mehr Kraft und einer besseren Haltung. Bei Symptomen einer Belastungsinkontinenz ist die Gymnastik ebenso sinnvoll wie bei bestimmten Rückenbeschwerden.

Viele Frauen berichten aber auch von einem oft unerwartet positiven Effekt der Übungen auf ihr Liebesleben. Das kann zwei Gründe haben: Erstens verändert sich durch die bewusste Beschäftigung mit den lange vernachlässigten Muskeln die Haltung zum eigenen Unterleib. Und zweitens sorgen die Übungen für mehr Kraft und Kontrolle im entscheidenden Bereich. Das Ergebnis: Ein entspannteres, harmonischeres Liebesspiel mit intensiveren Empfindungen. Wichtig ist in jedem Fall die bewusste Aktivierung der Muskulatur – und die lernt man am besten von einem Physiotherapeuten oder einer Physiotherapeutin mit entsprechender fachlicher Qualifikation.

Zu einem erfüllten Sexualleben gehören natürlich immer zwei. Darum ein kleiner Tipp zum Schluss: Auch Männer haben einen Beckenboden! Ihn zu trainieren, hilft unter anderem gegen Erektionsstörungen...

 

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Sitemap   Impressum / Datenschutz / Nutzungsbedingungen   Geändert: 25.09.2008