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Diagnose

Basisuntersuchungen

Der Arzt wird Sie unter Umständen zunächst zu Geburten und Unterleibsoperationen sowie zu Medikamenten befragen, die Sie einnehmen. Anschließend wird er Sie körperlich untersuchen. Gegebenenfalls wird er Ihren Bauch abtasten, um sich zu vergewissern, dass Sie im Unterbauch keine Schmerzen haben, die auf eine Entzündung hinweisen könnten. Außerdem überprüft der Arzt den Zustand Ihres Beckenbodens. Das Gewebe dort kann durch Geburten oder Operationen geschwächt sein. Als Folge kann sich die Gebärmutter oder die Scheide gesenkt haben. Dies ist eine häufige Ursache von Inkontinenz bei Frauen.

Durch die Untersuchung einer Urinprobe will der Arzt eine mögliche Harnwegsentzündung ausschließen. Mittels Ultraschall kann er schließlich untersuchen, ob noch Urin in Ihrer Blase verbleibt, nachdem Sie auf der Toilette waren. Auch das gibt ihm wertvolle Hinweise auf die Art Ihrer Harninkontinenz.

Miktionsprotokoll

Möglicherweise wird der Arzt Sie bitten, ein so genanntes Miktionsprotokoll zu führen. Miktion ist der medizinische Fachausdruck für den Vorgang des Wasserlassens. In dem Tagebuch tragen Sie über einen bestimmten Zeitraum hinweg ein, wie viel Sie trinken, wann Sie die Toilette aufsuchen müssen, wann Sie ungewollt Urin verlieren und wie viele Einlagen Sie benutzen.
 

Hier finden Sie eine Animation, die Sie Schritt für Schritt beim Ausfüllen des Miktionsprotokolls unterstützt.


Miktionsprotokoll (Flash-Animation, 4 MB)

          

Weitere Untersuchungen

Manchmal kann es nötig sein, weitere Untersuchungen vorzunehmen, um andere Erkrankungen auszuschließen, wenn eine Behandlung nicht den gewünschten Erfolg bringen sollte oder um eine eventuell geplante Operation vorzubereiten. Dazu gehören:

Sitemap   Impressum / Datenschutz / Nutzungsbedingungen   Geändert: 25.09.2008