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Meine GeschichteZwischen den Bäumen scheint die Sonne durch und taucht die Umgebung um die Walkerin in ein warmes Licht. „Dass ich wieder uneingeschränkt Nordic-Walking betreiben und mich damit fit halten kann, ist für mich das größte Geschenk“, sagt Ellen Voss, 40jährige Hausfrau aus Hannover. Lange Zeit musste sie auf dieses Vergnügen verzichten, da ein unwillkürlicher Harnverlust beim Husten, Niesen, Lachen oder bei körperlichen Anstrengungen ihre Bewegungsspielräume einschränkte. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes verlor Ellen Voss immer häufiger unwillkürlich Urin. Viele Alltagsaktivitäten machten ihr keinen Spaß mehr bzw. wurden aus Scham zum Spießrutenlauf. „Ich fing nach der Entbindung wieder an, Sport zu treiben. Beim Walken im Wald musste ich dann oft hinter einem Busch verschwinden und manchmal sogar mit einer nassen Hose nach Hause gehen. Das war mir sehr peinlich“, schildert Ellen Voss ihre damalige Situation. Sie arrangierte sich zwei Jahre notdürftig mit Vorlagen, weil sie dachte, mit dem Problem alleine klar kommen zu müssen. Ihre Aktivitäten schränkte sie auf ein Minimum ein. Erst das offene Gespräch mit ihrem Mann brachte sie dazu, Hilfe bei einem Arzt zu suchen. Die Möglichkeiten zur Behandlung der Symptome einer Belastungsinkontinenz sind mittlerweile sehr vielfältig. Neben Beckenbodentraining, dem Einsatz von Pessaren oder einem operativen Eingriff ist ein Medikament verfügbar, das den Schließmuskel der Harnröhre kräftigt. Ellen Voss hat den Arztbesuch nicht bereut. Sie treibt jetzt wieder regelmäßig Sport und hat die Freude am Leben zurück gewonnen. |
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