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Werden Sie aktiv!

Eine Harninkontinenz beeinflusst möglicherweise Ihre Ungezwungenheit und Lebensfreude. Doch ziehen Sie sich mit Ihrem Problem nicht zurück. Das Leben hat Ihnen viel zu viel zu bieten, um wegen eines lösbaren Problems darauf zu verzichten.

Vielleicht haben Sie bereits den ersten Schritt zur Lösung Ihres Problems gemacht und einen Selbsttest ausgefüllt. Er kann Ihnen darüber Aufschluss geben, ob Sie an Harninkontinenz leiden und wie stark Sie der unkontrollierte Harnverlust in Ihrem aktiven Leben einschränkt.

Dann machen Sie den zweiten Schritt und öffnen sich einem Arzt Ihres Vertrauens. Dies kann Ihr Hausarzt, Ihr Gynäkologe oder ein mit dem Thema Harninkontinenz vertrauter Arzt sein. Über die Arztsuche finden Sie mit Sicherheit einen Fachmann in Ihrer Nähe. Geben Sie einfach die Anfangsziffern Ihrer Postleitzahl oder den Ort ein.

Unterstützung kann auch eine Selbsthilfegruppe bieten. Dort treffen Sie auf Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie Sie selbst und mit denen Sie sich austauschen können. Außerdem erhalten Sie dort Informationen und Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Harninkontinenz. Der Einstieg ist ganz einfach: Die meisten Gruppen bieten regelmäßige Treffen an, die Sie ohne Anmeldung besuchen können.

Auf den Internetseiten der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. (GIH) finden Sie ein Verzeichnis mit Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen in Ihrer Umgebung. Die Gesellschaft ist darüber hinaus ein guter Ansprechpartner für alle Fragen rund um Harninkontinenz.